Petra Lang

                      

 

 

sang mit großem Erfolg alle drei Brünnhilden am Grand Théâtre de Genève in der Regie von Dieter Dorn unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und die Siegfried-Brünnhilde in Budapest unter Adam Fischer.  Die Sängerin interpretierte die Brünnhilde in „Die Walküre“ und  „Götterdämmerung“ in konzertanten Aufführungen unter Marek Janowski in Berlin und Bukarest, mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott in Bamberg und Luzern, die „Siegfried“-Brünnhilde mit den Stuttgarter Philharmonikern unter Gabriel Feltz und die Brünnhilde an der Opéra National de Paris unter Philippe Jordan in Günter Krämers Produktion von „Götterdämmerung“.

 

Geboren in Frankfurt am Main, studierte sie nach abgeschlossenem Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner und arbeitete ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay. Aktuell studiert sie mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese.

Nach Anfängen im lyrischen Mezzofach ist sie bekannt für die Darstellung ihrer Wagner-Rollen (Ortrud, Kundry, Sieglinde, Venus, Brangäne, Waltraute), Judith (Blaubarts Burg), Cassandre (Les Troyens), Marie (Wozzeck) und Ariadne (Ariadne auf Naxos).

 

Die Sängerin sang an den großen Häusern diesseits und jenseits des Atlantiks, trat bei den Festspielen von Salzburg, Bregenz, Edinburg und Bayreuth (Brangäne und Ortrud) auf.

Sie sang unter der Leitung von Claudio Abbado, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, M. W. Chung, Christoph von Dohnany, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Bernhard Haitink, Armin Jordan, Zubin Metha, Ingo Metzmacher, Riccardo Muti, Kent Nagano, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Jukka-Pekka Saraste, Wolfgang Sawallisch, Leif Segerstam, Simon Rattle, Donald Runnicles, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Silvio Varviso, Simone Young.

 

Die Interpretation der Cassandre in einer Live-Aufnahme von „Les Troyens“ unter Colin Davis  und dem London Symphony Orchestra brachte ihr 2 Grammy Awards, den BRIT Award, den Preis der deutschen Schallplattenkritik, und den prix d’or de l’academie du disque. 2009 sang  sie auf der CD mit dem WDR Symphonie-Orchester unter Semion Bychkov die Ortrud im „Lohengrin".

 

Sie hat eine besondere Verbindung zum Werk Gustav Mahlers, spielte dessen Symphonien Nr. 2 und 3 unter Riccardo Chailly und dem Concertgebouw-Orkest für DECCA ein, singt ein weitgespanntes Konzertrepertoire und ist eine sensible Liedersängerin. Sie gab Liederabende mit Adrian Baianu, Malcolm Martineau, Carmen Piazzini, Maurizio Pollini, Wolfram Rieger, Charles Spencer und Einar Steen-Noekleberg in Amsterdam (Concertgebouw), Brüssel, Dresden (Semperoper), Edinburg, Genf (Victoria-Hall, Grand Théâtre),  London (Wigmore-Hall), Mailand (Scala), München, New York (Carnegie-Weill-Hall) und Paris.

 

Künftige Projekte: Ortrud (Bayreuth, Berlin, München, Tokyo, Wien, Zürich), Brangäne (Wien), Kundry (Amsterdam, Bayreuth), Brünnhilde (Budapest, München, Wien, konzertant in Hong Kong und Dortmund), Sieglinde (Dresden, Tokyo-Gastspiel der Wiener Staatsoper), Schönbergs Erwartung konzertant in Kopenhagen, Berlin, Birmingham und Moskau.

 

Meisterkurse für das Studio der Oper Köln und beim St. Goar International Music Festival and Academy.