1./4./7./11./14./17. Oktober 2017

Tokio, NNTT

Götterdämmerung

Taijiro Limori

Brünnhilde


9./ 12. November 2017

Deutsche Oper, Berlin

Lohengrin

Donnald Runnicles

Ortrud


17. Dezember 2017

Deutsche Oper, Berlin

Lohengrin

Axel Kober

Ortrud


14./18./20./30. Januar 2018

1./4. Februar 2018

Sächsische Staatsoper, Dresden

Die Walküre/Siegfried/Götterdämmerung

Christian Thielemann

Brünnhilde


http://www.petralang.com/Kalender


 

 

 

 

 


1  

Isolde, Bayreuther Festspiele

BR Klassik, Robert Jungwirth, 27.07.2017
"[...] Aber auch gesanglich ist dieser Tristan von herausragender Qualität: Allen voran Petra Lang als Isolde. Mit ihrem schlanken, in allen Registern souverän geführten Sopran ist sie derzeit die denkbar beste Besetzung dieser Partie. Und dann spielt sie auch noch mit hingebungsvoller Intensität: voller Zorn und Widerstandsgeist im ersten Akt, in liebevoller Weichheit im zweiten und dritten Akt."
https://www.br-klassik.de/themen/bayreuther-festspiele/bayreuther-festspiele-tristan-und-isolde-kritik-thielemann-100.html


Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 27.7.2017

"Lang ist eine leidenschaftliche Isolde, die im zweiten Akt so grandios singt und phänomenal spielt, sich so ungeheuer wohl fühlt in der Inszenierung, dass sie hier in der Synthese aus darstellerischem Wissen und sängerischer Souveränität ein absolutes Glanzstück abliefert."


Jim Pritchard, Seen and Heard,  16.08.2017

"Petra Lang is always an exciting singer to watch as she brings any character she creates to vivid life. Now singing Isolde for the second year it is clear that these performances have the potential to be as legendary at Bayreuth as those she gave in recent years as Ortrud. There is a vibrancy of sound, depth and colours of voice that means you can only be listening to Petra Lang. She exhibits an extraordinary range of emotions: fury towards Tristan at the start, contempt towards Kurwenal, vulnerability and steely determination with Brangäne, and culminating in uncontrollable desire and passion for Tristan. Regardless of how good Petra Lang was in the first two acts she returned in Act III to conclude the opera with an absolutely stunning Liebestod. ‘Mild’ was sung on a remarkably thin thread of sound and that is how she concluded with her final extended ‘Lust!’ It is almost as if she sings her incandescent ending to this famous performance on one gigantic breath. More importantly I am sure she managed to make almost everyone in the Festspielhaus believe – for just a few fleeting moments – that she could actually revive the dead Tristan …and this made the final few moments even more unbelievably poignant."

http://seenandheard-international.com/2017/08/magisterial-thielemann-and-exciting-petra-lang-make-the-2017-bayreuth-tristan-something-to-remember/


 

Brünnhilde, Wiener Staatsoper


1  

"Der Ring des Nibelungen" , Wien 2017  

"Petra Lang ist die "Walküre" unserer Tage. Natürlich, authentisch gelingt ihr  stimmlich und darstellerisch der Wandel vom pfiffigen Reitermädel als Walküre zur erwachenden Frau und zur wilden Rächerin. Ihr "Heil, dir Sonne" erstrahlt in gleißende schönem Klang. Am letzten Abend ließ sich Lang als „indisponiert“ ansagen. Wenn sie, mit aus ihrer Sicht verminderter Stimmkraft, das "Helle Wehr, heilige Waffe" ertönen lässt, ist pures Drama!

Wie sie dann auch noch am Ende die Kraft für die Gewalt-Arie "Starke Scheite" aufgebracht hat, ist beachtlich.
Petra Lang (Brünnhilde) und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Mime) ragten aus diesem "Ring"-Ensemble heraus."

https://www.news.at/a/wagners-wunderklang-8134873

http://www.petralang.com/Presse


Isolde, Wiener Staatsoper


1  

"Tristan und Isolde", Wien 2017

Sean and Heard International, 19.3.2017  Jim Pritchard
"Thankfully there were such strong interpreters of their roles as Stephen Gould and Petra Lang on stage who brought their characters to life and  transcended the routine. There was a great chemistry between the pair who, of course, currently sing Tristan and Isolde at Bayreuth.
……….Before she melted into Tristan’s arms Petra Lang was every bit the ‘wild Irish maid’ of the libretto and she is a superb Isolde. She looked stunning and was vocally secure throughout the range from her convincing low notes right up to her trademark gleaming, fearless, top. There was a genuine, classy refinement to her performance that only comes from experience. Petra Lang is a consummate artist who sings from her soul and her closing apostrophe, the Verklärung (Transfiguration) – or Liebestod as it more familiarly called – was movingly rapturous. There was never an ugly sound and of how many of today’s dramatic sopranos can you say that

Der Standard, 13.03.2017

„Petra Lang ist (als Isolde) von Anbeginn an eine furios wütende Dame, die Sarkasmus versprüht und Verzweiflung in Wut verwandelt. In dieser mit grotesken Matrosen- und Soldaten-Choreografien verzierten Inszenierung von David McVicar ist sie der dynamische, szenische Lichtblick. Vokal sind ihr Spitzentöne von großer Klarheit, Intensität und Strahlkraft gegeben. Nach unten hin lässt die Stimmenergie nach, auch wenn dem Timbre eine metallische Färbung zueigen ist. In Summe eine tadellose Leistung […].“




Petra Lang sang die Isolde 2016 und 2017 bei den Bayreuther-Festspielen in Katharina Wagner's Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, 2017 an der Bayerischen Staatsoper unter Simone Young und an der Wiener Staatsoper unter  Mikko Franck.

Sie war  die Brünnhilde im Ring Zyklus an der Wiener Staatsoper unter Peter Schneider und gestaltete die "Walküren" - Brünnhilde unter Simone Young und die "Götterdämmerungs"- Brünnhilde unter Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper, München und  an der Opéra National de Paris unter Philippe Jordan.

Die Sängerin sang mit großem Erfolg alle drei Brünnhilden am Grand Théâtre de Genève in der Regie von Dieter Dorn unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher sowie die Siegfried-Brünnhilde in Budapest unter Adam Fischer.  Sie interpretierte die Brünnhilde in „Die Walküre“ und  „Götterdämmerung“ in konzertanten Aufführungen unter Marek Janowski in Berlin und Bukarest, mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott in Bamberg und Luzern, die „Siegfried“-Brünnhilde mit den Stuttgarter Philharmonikern und den Dortmunder Philharmonikern unter Gabriel Feltz. 

 

Geboren in Frankfurt am Main, studierte sie nach abgeschlossenem Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner und erarbeitete ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay und studierte mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese.

Nach Anfängen im lyrischen Mezzofach ist sie bekannt für die Darstellung ihrer Wagner-Rollen (Ortrud, Kundry, Sieglinde, Venus, Brangäne, Waltraute), Judith (Blaubarts Burg), Cassandre (Les Troyens), Marie (Wozzeck) und Ariadne (Ariadne auf Naxos).

 

Die Sängerin sang an den großen Häusern diesseits und jenseits des Atlantiks, trat bei den Festspielen von Salzburg, Bregenz, Edinburgh und Bayreuth (Brangäne, Ortrud und Isolde) auf.

Sie sang unter der Leitung von Claudio Abbado, Gerd Albrecht, Alain Altinoglu, Pierre Boulez, Semyon Bychkov,  Andrew Davis, Colin Davis, Riccardo Chailly, M. W. Chung, Christoph von Dohnany, Charles Dutoit, Mark Elder, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Ivan Fischer, Bernhard Haitink, Marek Janowski, Armin Jordan, Phillip Jordan,  Zubin Metha, Ingo Metzmacher, Riccardo Muti, Kent Nagano, Andrew Litton, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Antonio Pappano, Kirill Petrenko, Eve Queler, Simon Rattle, Wolfgang Rennert, Francois-Xavier Roth, Donald Runnicles, Jukka-Pekka Saraste, Wolfgang Sawallisch, Leif Segerstam,   Peter Schneider,  Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Silvio Varviso, Hans Wallat, Simone Young.

 

Die Interpretation der Cassandre in einer Live-Aufnahme von „Les Troyens“ unter Colin Davis  und dem London Symphony Orchestra brachte ihr 2 Grammy Awards, den BRIT Award, den Preis der deutschen Schallplattenkritik, und den prix d’or de l’academie du disque. 2009 sang  sie auf der CD mit dem WDR Symphonie-Orchester unter Semyon Bychkov die Ortrud im „Lohengrin".

 

Sie hat eine besondere Verbindung zum Werk Gustav Mahlers, spielte dessen Symphonien Nr. 2 und 3 unter Riccardo Chailly und dem Concertgebouw-Orkest für DECCA ein, singt ein weit gespanntes Konzertrepertoire und ist eine sensible Liedersängerin. Sie gab Liederabende mit Adrian Baianu, Malcolm Martineau, Carmen Piazzini, Maurizio Pollini, Wolfram Rieger, Charles Spencer und Einar Steen-Noekleberg in Amsterdam (Concertgebouw), Brüssel, Dresden (Semperoper), Edinburgh, Genf (Victoria-Hall, Grand Théâtre),  London (Wigmore-Hall), Mailand (Scala), München, New York (Carnegie-Weill-Hall) und Paris.

 

Künftige Projekte: Ortrud (Berlin, Marseille, Tokyo,  Wien),   Brünnhilde (Tokyo, Dresden),  Isolde bei den Bayreuther Festspielen und in Brüssel.

 

 

 

Petra Lang ist auch gesangspädagogisch tätig.

Schon während und nach ihrem abgeschlossenen Violinstudium arbeitete sie  von 1983 bis 1989 als Lehrerin für Violine, Viola, Musikalische Früherziehung und Musikalische Grundausbildung an der Musikschule Gross-Gerau und an der Städtischen Musikschule in Rüsselsheim.

Mit diesen fundierten pädagogischen Erfahrungen ist es der Sängerin ein Anliegen, jungen Kollegen fachgerechte Anregungen und Hilfestellungen  für das Singen in größeren Räumen zu geben.  Diese Art zu Singen erarbeitete sie zusammen mit dem Pianisten und Vocal Coach Adrian Baianu, indem sie vergessen geglaubte italienische Gesangstechniken, die speziell auf die Projektion der Stimme ausgerichtet sind,  auf das deutsche  Gesangsrepertoire übertrug.

Sie gab Meisterkurse für die Mahler Society London (2006), an der Kölner Musikhochschule (2007), in Münster (2007) und gemeinsam mit Adrian Baianu in Münster (2008), in London (2009, 2012), im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2013 einen Meisterkurs für Wagner-Gesang, Meisterkurse an der St. Goar Music Academy (2014/15) und 2015 einen Meisterkurs für das Studio der Oper Köln.